Newsletter

Hier findet Ihr ab sofort die Newsletter. Abonnieren könnt Ihr den kostenlosen Newsletter mit einer kurzen Nachricht an: info(at)lalibela-bildung.org

 

 

Newsletter vom 22. Mai 2018

 

Liebe Lalibela-Freunde,
 
eine kurze bürokratische Info vorneweg: Ihr bekommt in den nächsten Tagen eine Mail zur Bestätigung des weiteren Erhalts des Newsletters, da ja zum 25. Mai 2018 das neue europäische Datenschutzgesetz in Kraft tritt. Bitte nehmt Euch, sofern Ihr den Newsletter weiter bekommen wollt, eine halbe Minute Zeit, um den Link anzuklicken und Eure Angaben zu bestätigen. DANKE!
Nun aber zu den schönen Dingen! Am 21. Juli ist es wieder so weit: Wir feiern unser Sommerfest und freuen uns riesig auf Euer zahlreiches Kommen! Da die Tombola letztes Jahr so gut angekommen ist, wird es 2018 auch wieder eine geben. Wer hat tolle, neue Dinge, die er als Preise spenden möchte? Mail bitte an Uta, die die Tombola organisiert.
Hier alle weiteren wichtigen Infos zum Fest:

 

 

Reise nach Äthiopien:

Im Februar reisten die Vereinsmitglieder Martina K., Selam und Tona nach Addis Abeba. Leider konnten sie aufgrund der zu diesem Zeitpunkt schwierigen politischen Lage nicht wie geplant nach Lalibela weiter reisen, jedoch kam Wondale, unser Manager vor Ort, für eine Woche aus Lalibela nach Addis Abeba. Auf diese Weise konnten viele wichtige Themen in Ruhe besprochen werden. 
Unter anderem ist für die nahe Zukunft geplant, die medizinische Versorgung der Kinder und ihrer Angehörigen weiter zu verbessern. Dafür sollen regelmäßige Check-Ups in deutlich engeren Abständen als bislang durchgeführt werden. Hierfür erhielt Wondale eine medizinische Schulung, z.B. im Messen von Fieber und Blutdruck oder in der Herstellung von Fotos mittels Video-Otoskop. Martina (Allgemeinärztin) hatte zudem einiges an Medikamenten und medizinischen Instrumenten dabei (Danke an die Spender Franka und Jeff!), welche zum Teil an Mahlet (die Medizin studiert und im Januar-Newsletter vorgestellt wurde) und an den Verein vor Ort in Lalibela gingen. Zudem ist in den Gesprächen immer wieder deutlich geworden, wie wichtig es ist, neue Räume anzumieten, in denen die ehemaligen Straßenjungen wohnen können sowie das Vereinsbüro und der geplante neue Lernraum eingerichtet werden können. Für diesen Lernraum haben die drei vor Ort einen Computer gekauft und zahlreiche Bücher für die Kinder bestellt.
Hier seht Ihr Martina K., Wondale, Tona und Selam in Addis:

 

Andenet-Netzwerktreffen
Andenet ist ein Netzwerk verschiedener gemeinnütziger Vereine, die in Äthiopien tätig sind. Lalibela - Bildung ermöglichen e.V. ist ebenfalls Teil dieses Zusammenschlusses. Wir hatten die Ehre, am 8. Mai 2018 Veranstalter des 4. Netzwerktreffens für alle Äthiopien-Interessierten in München sein zu dürfen.
Wie erhofft, war der Tekkelklub in der Rumfordstraße voller Menschen, die sich für und in Äthiopien engagieren. Besonders gefreut hat uns in diesem Kontext, dass die bayerische Honorarkonsulin für Äthiopien sowie ein Vertreter des äthiopischen Konsulats aus Frankfurt da waren!

 

Unsere Kinder stellen sich vor:
Denberu ist in der 5. Klasse und lebt in Lalibela mit seiner Mutter, die er so gut er kann unterstützt, da sie schwerwiegende gesundheitliche Probleme hat. Denberu liebt Sport und insbesondere Handstände und Flick-Flacks. Er hat auch schon in einem Zirkus als Akrobat mitgewirkt. Sein Traum wäre es Arzt zu werden und irgendetwas mit Sport zu machen.

 

 

 

 

Newsletter vom 30. Januar 2018

 

Liebe Lalibela-Freunde,
 
zunächst möchten wir uns bei allen von ganzem Herzen und im Namen der Kinder für die Unterstützung im letzten Jahr bedanken! Ohne Eure Großzügigkeit, Euer Engagement und Eure Ideen wären wir nie so weit gekommen: Wir unterstützen mit Euren Mitgliedsbeiträgen und Spenden derzeit 20 Kinder und, wo nötig, Ihre Familien und ermöglichen ihnen auf diese Weise, dass sie in die Schule gehen können und kontinuierlich in ihrer persönlichen Entwicklung voranschreiten.
Und auch wir sind Teil dieses Prozesses, lernen dazu – menschlich, kulturell, persönlich.

 

2017 ist so einiges passiert, hier noch einmal das Wichtigste zusammengefasst:

  • Verleihung des „Doppelfeld-Preises“ im Rahmen des "BMW Awards für soziales Engagement 2017" 
  • Aufnahme in den Pool möglicher zu fördernder gemeinnütziger Projekte durch McKinsey - Ob und wann wir gefördert werden, steht jedoch bislang noch nicht fest. Wir hoffen natürlich, dass es bald klappt!
  • Großes Sommerfest im Juni 2017 - der gesamte Erlös ging wie immer zu 100% an die Kinder
  • Hannahs Reise nach Lalibela im März 2017
  • Martina K. (Allgemeinärztin) erweitert seit Herbst 2017 das beratende deutsche Ärzteteam des Vereins, worüber wir uns sehr freuen! Sie hat u.a. aufgrund der Tuberkuloseerkrankung der Mutter eines unserer Kinder Infoblätter zum Hygieneverhalten und zum Umgang mit Infizierten erstellt.
  • Alle Kinder haben erfolgreich das Schuljahr 2016/2017 bestanden!

Die Kinder haben neue Kleidung bekommen, die sie bei besonderen Anlässen tragen und auf die sie sehr stolz sind.

 

Weihnachten in Lalibela
 

Auch wenn bei uns die Weihnachtstage schon wieder ein paar Wochen zurückliegen, hier ein paar Worte zu den Festtagen in Lalibela: Weihnachten in Lalibela ist nicht irgendein Weihnachten, sondern das größte und wichtigste in ganz Äthiopien. Tausende Pilger strömen in die kleine Stadt, denn Lalibela gilt nicht zuletzt aufgrund seiner berühmten Felsenkirchen im äthiopischen christlich-orthodoxen Christentum als zweites Jerusalem. Dementsprechend aufregend ist die Weihnachtszeit auch für unsere Kinder. Sie dauert vom 7. Januar (‚Genna’ oder auch ‚Ledet’ genannt) bis zum 19. Januar (Epiphanie). Alles dreht sich um die Festtage und die unzähligen Pilger, denen die Kinder, so schrieben sie uns, die Füße waschen oder die Kirchen zeigen. Manche verkaufen auch Essen oder bieten traditionelle Getränke an, um ein wenig Geld zu verdienen. Für alle ist es ein großes, buntes und absolut wichtiges Fest. 
Alle 20 Kinder haben uns dieses Jahr Weihnachtsgrüße und persönliche Worte des Dankes gesendet. Leider können wir an dieser Stelle nicht alle abbilden, möchten Euch aber über Meserets Brief (Amharisch und Englisch) einen kleinen Einblick in diese berührenden Grüße und Gedanken der Kinder geben.

 

Reise nach Lalibela 2018
 

Tona und Selam fliegen, begleitet von der Ärztin Martina K., Ende Februar 2018 nach Lalibela!

Die wichtigsten Ziele dieser Reise sind:
- medizinischer Checkup aller Kinder mit dem Ziel, für jedes Kind eine Patientenakte anzulegen und in Notfällen ggf. auch via Skype von Deutschland aus medizinisch helfen zu können; besondere Aufmerksamkeit für alle HIV-infizierten Kinder
- Ausbau der Kooperation mit dem Krankenhaus in Lalibela
- ein Gebäude für das Mini Library Project finden
- Import von dringend notwendigen Dingen, wie Medikamente und Laptops für die Bibliothek - Wer von Euch alte, voll funktionsfähige Laptops oder Smartphones hat: Es wäre großartig, wenn Ihr uns über info (at) lalibela-bildung.org
kontaktiert!

 

Aktuelles zu Samrawits Ohrenbehandlung
 

Viele haben uns gefragt, wie es um Samrawit und ihre Ohren-OP steht. Im Dezember 2017 erhielt Wondale endlich den Bescheid der Klinik in Addis Abeba, dass Samrawit anreisen könne. Zusammen mit Samrawit und ihrer Mutter machte er sich auf den Weg – ein Weg, der aufgrund des Ausnahmezustandes in Äthiopien alles andere als leicht oder ungefährlich war. Als sie nach der anstrengenden Reise schließlich in der Klinik angekommen waren, gab es wegen zahlreicher Unfallopfer doch kein freies Bett. Es blieb den dreien nichts anderes, als tagelang zu warten und immer wieder nachzufragen. Nach langem Hin und Her wurde Samrawit untersucht, doch das Ergebnis war und ist für uns alle niederschmetternd: Der HNO-Spezialist in Addis hat sie nicht operiert, da der Fall nicht schlimm genug ist. Es gibt laut Selam nur einen Professor für HNO in ganz Äthiopien, bei dem waren sie und dieser hat leider so entschieden.
Martina K. wird sich bei der Lalibela-Reise im Februar Samrawit nochmal anschauen. Wir versuchen weiterhin unser Bestes und geben nicht auf, denn vielleicht finden wir doch noch eine Möglichkeit zur Realisierung der Operation. Das für Samrawit gespendete Geld bleibt für sie aufgespart - im schlimmsten Fall für eine lebenslange medikamentöse Behandlung ihrer Infektion.

 

Unsere Kinder stellen sich vor:
Mahliet ist eine junge Studentin, deren Großmutter sich im Sommer 2017 Hilfe suchend an uns wandte. Mahliet, die in Lalibela bei ihren Großeltern lebt, wollte Medizin studieren, jedoch allein das Geld für die Reise zu ihrer Uni stellte eine praktisch unüberwindbares Hindernis dar. Wondale führte lange Gespräche mit ihr und ihren Großeltern und schließlich entschieden wir uns, Mahliet bei ihrem Studium zu unterstützen. Nicht nur wird sie sich während ihrer Semesterferien in Lalibela in den Verein einbringen und die Kinder z.B. über medizinische Vorsorge und Hygiene aufklären. Wir erhoffen uns vor allem, dass sie ein positives Rollenvorbild für die Kinder ist und ihnen zeigt, wie weit man es bringen kann! Ihre Großeltern sagten Wondale die folgenden Worte, die wir in dieser Form an Euch alle weitergeben möchten: 
You and your association are a gift from God for us. We were worried about her educational situation since we are old and poor but now we get relief and we wish all the best to the association.’’

 

 

Newsletter vom 6. Oktober 2017

 

Liebe Lalibela-Freunde,
nach einer längeren Sommerpause - in der wir alles andere als tatenlos waren - melden wir uns nun mit einem kurzen Überblick über den aktuellen Stand unserer Arbeit und einigen Neuigkeiten zu den Kindern!
Am 24. Juni 2017 haben wir zum 3. Mal ein großes Lalibela-Sommerfest veranstaltet! Dank der zahlreichen helfenden Hände war es wieder eine rundum schöne Feier. Danke allen, die Kuchen gebacken, äthiopisches Essen gekocht, an den Ständen mitgeholfen, dekoriert, eingekauft, organisiert und Werbung für den Verein gemacht haben.
Ein ganz spezieller Dank sei an dieser Stelle auch den Musikern und Musikerinnen von Boshi San und vanGoy gewidmet, ohne deren Engagement und Freude das Fest nur halb so schön gewesen wäre! 

 

Unsere Kinder stellen sich vor:

Tazebow ist 15 Jahre alt und kommt ursprünglich aus den Bergen von Wodobije. Als seine Mutter mit ihm schwanger war, ist sein Vater gestorben, woraufhin er als Unglücksbringer galt und Nachbarn seiner Mutter sogar rieten, ihn zu töten. Für Tazebows Mutter kam dies natürlich nie in Frage, dennoch musste sie ihn allein nach Lalibela in die Priesterschule schicken, da das Essen nicht für die beiden reichte. In Lalibela lernte Tazebow Wondale kennen und schließlich Tona und Selam, als diese 2012 während einer Äthiopienreise in Lalibela waren. Spontan unterstützten die beiden ihn und so war auch die Idee für unseren Verein geboren! Aus dem Unglücksbringer ist für viele weitere Kinder ein Glücksbringer geworden...

 

Die Fortschritte der letzten Monate:
Alle 'unsere' Kinder haben das Schuljahr geschafft, worauf sie und wir natürlich unglaublich stolz sind!
Durch das Preisgeld, das wir als Gewinner des Doppelfeld-Sonderpreises im Rahmen der Verleihung des BMW-Awards für soziales Engagement im Mai 2017 bekommen haben sowie durch zahlreiche Einmalspenden, haben wir nun endlich das notwendige finanzielle Polster, um regelmäßige medizinische Untersuchungen, regelmäßige Bluttests für die HIV-infizierten Kinder und eine Bibliothek umsetzen zu können. Zudem konnten wir Yehinew, eine Hilfskraft für unseren Sozialarbeiter und Priester Wondale, einstellen.
Danke an alle, die dies durch ihre Unterstützung möglich machen!!!

 

Filmtipp:

Seit dem 5. Oktober 2017, gibt es einen sehr bewegenden und beeindruckenden Dokumentarfilm über die horrenden Auswirkungen transnationaler Spekulationen um Ackerflächen in Äthiopien des Filmemachers Joachim Demmers im Kino zu sehen: Das grüne Gold (Dead Donkeys Fear No Hyenas) - unbedingt anschauen!
 

 

 

Newsletter vom 1.6.2017

Liebe Lalibela-Freunde,

am 15. Mai 2017 war die Verleihung des "BMW Award für Social Commitment 2017", bei dem weltweit 110 Bewerbungen aus 15 Ländern eingegangen sind. Und stellt Euch vor, wir haben als einer von 12 Vereinen, die es in die Endrunde schafften, den Doppelfeld-Sonderpreis gewonnen! Dies bedeutet nicht nur, dass wir 5000 € Preisgeld bekommen, sondern es ist auch einfach eine große Ehre, diesen Preis zu erhalten. Wir werden in den nächsten Wochen entscheiden, wie wir das Geld sinnvoll für die Kinder einsetzen können und Euch dann zeitnah über die Homepage und den Newsletter mit weiteren Infos rund um die Preisverleihung versorgen. Hier schon einmal zwei Eindrücke des Abends:

 

 

Und nicht nur wegen des Awards gibt es etwas zu feiern, sondern weil die von uns unterstützten Kinder konstant große Fortschritte machen und unser Verein und damit unser Handlungsspielraum wächst! Daher möchten wir Euch sehr herzlich zu unserem 3. Sommerfest am 24. Juni 2017 einladen, bei dem es unter anderem eine große Tombola mit tollen Gewinnen geben wird!

 

 

Newsletter vom 22.4.2017

 

Liebe Lalibela-Freunde,
eine Zeit ist es nun her, seit Ihr das letzte Mal von uns gehört habt! Wir waren jedoch nicht untätig, eher haben wir so viele neue Dinge in die Wege geleitet, dass kaum Zeit für anderes blieb. Hier eine kleine Auswahl:



BMW Group Mitarbeiterauszeichnung für soziales Engagement
Die BMW Group zeichnet jährlich seit 2011 gemeinsam mit der Doppelfeld-Stiftung ehrenamtlich tätige Mitarbeiter für ihr besonderes soziales Engagement aus. In den letzten Jahren sind ca. 450 Bewerbungen aus aller Welt in diesem Kontext eingegangen. Auch 2017 gibt es 4 zweckgebundene Prämien à 5000 € zu gewinnen und "Lalibela e.V. - Bildung ermöglichen" hat es unter die letzten 12 Bewerber geschafft! Am 15. Mai 2017 werden wir daher an der feierlichen Preisverleihung in der BMW-Welt teilnehmen. Also: Daumen drücken!

 

Hannahs Reise nach Lalibela
Hannah ist Ende März dieses Jahres eine knappe Woche nach Lalibela gereist und konnte vor Ort viele wichtige Prozesse beschleunigen, verbessern und vor allem lange Gespräche mit allen Kindern führen! Neben kleinen persönlichen Geschenken, die Hannah mit ihm Gepäck hatte (Haarspangen für die Mädchen, Cappies für die Jungs, Stifte oder Socken), waren die Kinder sehr stolz, ihre schulischen Fortschritte zeigen zu können. Wir werden bald ausführlicher über die vielen Eindrücke und News berichten, nicht zuletzt dann auch auch über die Osterfeierlichkeiten in Lalibela, die für die orthodoxen Christen in Äthiopien den religiösen Höhepunkt des Jahres bilden und für Wondale, unsere Kontaktperson vor Ort, als Priester täglich stundenlange Messen und Prozessionen bedeuten. In jedem Fall hat sich mit Hannahs Besuch aufs Neue gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir regelmäßig nach Lalibela reisen, um im ganz persönlichen Kontakt mit Wondale, den Kindern und ihren Bezugspersonen unsere Unterstützung weiter auszubauen, anzupassen und die persönliche Entwicklung der einzelnen Kinder, aber auch der Gruppe mitzuverfolgen. Und zuletzt sei noch angemerkt, dass alle unsere Reisen nicht aus Spendengeldern, sondern privat gezahlt werden, sodass durch unsere Aufenthalte keine Belastung des Vereinskontos entsteht! 

 

Sommerfestplanung

Nun bereits zum dritten Mal seit 2015 wird es auch dieses Jahr wieder ein Sommerfest geben und zwar am 24. Juni 2017 ab 16 Uhr im Uni-Kindergarten, Leopoldstr. 11c. Separate Einladung folgt! Wir hoffen auf gutes Wetter, leckeres Essen und freuen uns auf viele Besucher! Musikalisch werden vanGoy ab 19 Uhr mit Indie Folk für eine super Stimmung sorgen!


Neues von Samrawit
Samrawit, für deren dringend notwendige Ohren-Behandlung (Medikamente, OP, Reisekosten nach Addis Ababa sowie Hörgerät) wir letztes Jahr einen Spendenaufruf gestartet und dank Eurer Hilfe auch das notwendige Geld zusammen bekommen haben, war mittlerweile zweimal zu Untersuchungen und Behandlungen im öffentlichen Krankenhaus in Addis Abeba. Diese Reisen waren aufgrund des immer noch andauernden Ausnahmezustandes äußerst beschwerlich und gefährlich. Die akute Entzündung des Ohres ist im Griff und mittlerweile hat Samrawit auch (endlich) eine Registrierung für die geplante Operation erhalten. Wir warten derzeit noch auf das genaue Datum des OP-Termins. Zwischenzeitlich haben wir auch versucht, ein anderes privates Krankenhaus zu finden, das die OP schneller machen könnte. Dies ist jedoch nicht möglich, da es für den Eingriff Spezialisten braucht, die landesweit nur in dem bereits von uns konsultierten Krankenhaus in Addis operieren. Samrawit geht es aber durch die Medikamente und die Aussicht auf die baldige OP recht gut: Sie lernt momentan in jeder freien Minute für wichtige nationale Prüfungen im Mai. Wondale setzt alles daran, einen OP-Termin direkt nach ihren Prüfungen zu bekommen.

 

Unsere Kinder stellen sich vor:

Mahider ist 11 Jahre alt, ihr Vater starb an Aids als sie 2 war. Sie hat zwei jüngere Geschwister, mit denen sie bei ihrer Mutter lebt. In der Schule gefallen ihr die Fächer Mathematik, Englisch und Geographie besonders gut. Mahider möchte später Journalistin werden: Ihr ist es sehr wichtig, zwischen guten und schlechten Nachrichten unterscheiden und die Menschen informieren zu können. Ein großer Wunsch Mahiders wäre es deshalb, Bücher darüber lesen zu können, wie man eine Zeitung macht. Sie wäre aber auch schon froh, überhaupt eine Zeitung lesen zu können, da sie dies, bis auf die Fetzen alter Zeitungen, mit denen manche Schüler ihre Bücher einbinden, noch nie getan hat.

 

Nächstes Vereinstreffen:
Dienstag, 2. Mai 2017 um 19.30 Uhr in der Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7.
Wir werden u.a. über die mögliche Vergabe von Micro Loans und einen Notfalltopf für medizinische Versorgung sprechen sowie die Organisation des Sommerfestes vorbereiten.
Wir freuen uns über alle, die kommen, mitarbeiten, mitdiskutieren und neue Ideen einbringen!


 

 

Newsletter vom 8.11.2016

 

Im November ist einiges los:

Neben dem morgigen Vereinstreffen, gibt es im November drei weitere Termine, auf die wir Euch aufmerksam machen wollen. Zum einen ist dies eine öffentliche Präsentation unserer Vereinsarbeit am 23. November 2016, Praxis Dr. Ingrid Wallner, Berchtesgardenerstr. 1, 17 Uhr (genauere Infos folgen noch).
Zum anderen findet die Jahreshauptversammlung am 29. November 2016 in der Stadtteilbibliothek Westend, Schießstättstr. 20c, statt (Einladung folgt separat in den nächsten Tagen).
Es wäre uns eine Freude, wenn der eine oder die andere Zeit hätte, dabei zu sein!
Darüber hinaus möchten wir Euch auf eine Ausstellung in der Münchner Stadtbibliothek Maxvorstadt aufmerksam machen. Unter dem Titel "Äthiopien im 21. Jahrhundert. Menschen in ihren Lebensformen auf dem Dach Afrikas" gibt der Fotograf Konrad Kern bemerkenswerte Einblicke in die kulturelle Vielfalt Äthiopiens. Die Fotografien sind noch bis zum 23.11.2016 zu sehen: 
http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/info-service/veranstaltungen/veranstaltungen-detail/aethiopien-im-21-jahrhundert/

 

Spendenaktion für Samrawit:

Vor einigen Wochen hatten wir einen kurzfristigen Spendenaufruf gestartet, um eine dringend notwendige Ohren-Behandlung (Medikamente, OP, Reisekosten nach Addis Ababa sowie Hörgerät) der aufgrund einer Infektion fast tauben Samrawit zu ermöglichen. Und tatsächlich haben wir es durch die vielen Spenden geschafft, das Geld zusammen zu bekommen! Wir können unsere Freude darüber kaum ausdrücken und möchten uns im Namen von Samrawit bei allen Spendern und Spenderinnen von ganzem Herzen bedanken! Einer hat sogar sein gesamtes Geld, das für die Feier eines runden Geburtstages gedacht war, gespendet - einfach nur großartig!
In vielen Teilen Äthiopiens ist aufgrund politischer Unruhen derzeit der Ausnahmezustand ausgerufen, was u.a. Ausgangssperren ab Einbruch der Dunkelheit bedeutet. Bedingt durch diese Situation konnten Samrawit und ihre Mutter bislang noch nicht die Reise ins Klinikum in Addis antreten. Wir hoffen (nicht nur für Samrawit), dass dieser Zustand sich bald ändert und auch das Reisen wieder weniger gefährlich sein wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

 

Unsere Kinder stellen sich vor:
Meseret ist 10 Jahre alt und lebt bei ihrer Oma, seit ihr Vater auf der Baustelle ums Leben kam. Nachdem Selam und Nivien sie beim Besuch in Lalibela 2015 noch als stark traumatisiert erlebt haben, wirkte sie bei der Begegnung dieses Jahr deutlich stabiler und fröhlicher. Meseret liebt Springseil springen und interessiert sich sehr für Mathematik sowie Amharisch in der Schule. Später möchte sie Ärztin werden, da sie als jüngeres Kind einmal im Krankenhaus war und ihr dort sehr geholfen wurde. Am liebsten würde Meseret Augenärztin werden, da sie Augen sehr faszinierend findet.

 

Nächstes Vereinstreffen:
Unser nächstes Vereinstreffen ist am Mittwoch, 9. November 2016 in der Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7. Beginn dieses Mal erst um 20 Uhr!
Wir werden u.a. Ideen für ein neues Finanzierungskonzept besprechen und Vorbereitungen für die Jahreshauptversammlung treffen.
Wir freuen uns über alle, die kommen, mitarbeiten, mitdiskutieren und neue Ideen einbringen!

 

_____________________________________________________

 

 

Newsletter vom 13.10.2016

 

Samrawit (15 Jahre alt) hatte mit 8 Jahren eine Ohreninfektion, die nicht behandelt wurde. Bis zu Tona und Selams Reise nach Lalibela vor ein paar Wochen hat sie kein Antibiotikum oder Ähnliches bekommen, sondern nur Schmerzmittel. Diese Ohreninfektion hat ihre Trommelfelle zerstört und ihre Ohren sind nun ständig entzündet - als HIV positives Mädchen ist eine solche Dauerentzündung besonders ungünstig. Sie hat momentan etwa 80% Hörverlust. Die Entzündung der Ohren ist auch auf ihre Augen übergegangen. Alles zusammen eine sehr belastende Situation für Samrawit.
Was wir bislang schon machen konnten, ist eine Behandlung der Ohren mit Antibiotikum zu ermöglichen und ihr eine Brille zu besorgen, über die sie schon überglücklich war. Sie ist ein sehr bedachtes Mädchen, das versucht, seine Emotionen eher nicht zu zeigen. Umso schöner war es, ihre Freude über diese kleinen Fortschritte zu sehen!
Samrawit hat jedoch die Chance, wieder zu hören! Sie müsste dafür allerdings in Addis Ababa an den Trommelfellen operiert werden und im Anschluss ein Hörgerät tragen. Wir möchten ihr unbedingt helfen. Daher dieser Aufruf an alle, die irgendwie finanziell mithelfen wollen, Samrawit das Hören wieder zu ermöglichen: Wir brauchen insgesamt ca. 1500 € für ihre Reise von Lalibela zu einem Krankenhaus in Addis Ababa, die Unterkunft, die Operation und das Hörgerät. Es wäre großartig, wenn wir das gemeinsam schaffen!!!

Falls Ihr spenden wollt/könnt, dann bitte an diese Bankverbindung mit dem Betreff "Samrawit":

Lalibela - Bildung ermöglichen e.V.

IBAN: DE74 4306 0967 8226 0032 00

BIC: GENODEM1GLS

GLS Bank


DANKE!!!

 

_____________________________________________________

 

 

Newsletter vom 9.9.2016

 

Am 2. Juli 2016 fand unser 2. Sommerfest im Münchner Uni-Kindergarten statt. Es war wie im letzten Jahr ein fröhliches, buntes Fest bis tief in die Nacht und dies trotz des recht ungemütlichen Wetters ab dem späten Nachmittag! Auf unserer Homepage findet Ihr bald weitere Bilder zum Fest! Vielen Dank noch einmal an die vielen Menschen, die mitgeholfen und dieses Miteinander ermöglicht haben! Ein großer spezieller Dank auch an alle Spender und Spenderinnen!

 

Kurzbericht aus Lalibela

Tona, Selam und ihr Sohn Samuel sind derzeit in Lalibela. Um die Prozesse vor Ort weiter kennenzulernen und so den Kindern noch besser und gezielter helfen zu können, macht sich jedes Jahr mindestens einmal jemand aus unserem Verein auf die Reise nach Äthiopien. Ein ausführlicher Bericht folgt nach Tona und Selams Rückkehr! Allerdings haben sie uns mitgeteilt, dass 2 der Kinder große Probleme mit dem Gehör haben und sich aufgrund ihrer zunehmenden Taubheit immer mehr isolieren. Deshalb haben wir kurzfristig entschieden, ihnen eine ärztliche Untersuchung in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba zu finanzieren, weil es dort ganz andere Behandlungsmöglichkeiten als auf dem Land gibt. Wir haben dafür noch etwas Geld übrig, aber jede zusätzliche Unterstützung Eurerseits wäre großartig, da wir noch nicht abschätzen können, wie umfangreich die Behandlung sein muss.

 

Unsere Kinder stellen sich vor
Siyum ist das erste Kind, das wir in dieser Rubrik kurz vorstellen wollen. Er ist 14 Jahre alt und will später Arzt werden. Zum einen, weil man als Arzt gutes Geld verdient und dadurch seine Träume realisieren kann, zum anderen, weil er anderen Menschen eine gute medizinische Versorgung ermöglichen will. Er liebt es, in die Kirche zu gehen und den Zeremonien sowie der Kirchenmusik beizuwohnen. Siyums Mutter starb als er 2 Jahre alt war. Er hat ein hartes Leben auf der Straße hinter sich. Seine Lieblingsbeschäftigung ist Fahrradfahren und seine Lieblingstiere sind Kühe. Sie erinnern ihn an seine Familie, die Kühe hatte. Siyum sagt, dass er auch deshalb so gerne Milch trinkt.  

 

_____________________________________________________________________________________________

 

 

Newsletter vom 27.4.2016

 

Liebe Lalibela-Freunde,
 
mit großer Freude haben wir von unserer Vertrauensperson vor Ort, Wondale Demssie, in seinen Berichten und über zahlreiche Telefonate erfahren, welch große Fortschritte die Kinder in der Schule machen! Wondale hat eine Liste angefertigt, auf der die Absenzen der Kinder und ihre schulischen Leistungen zu sehen sind. Das Hauptproblem einiger Kinder ist ihr spätes Erscheinen in der Schule. Darum sprach Wondale immer wieder mit den Bezugspersonen und erklärte die Wichtigkeit der Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit. Diese hatte zur Folge, dass nun viele Eltern oder Bezugspersonen in engem Kontakt mit den Lehrern stehen und durch diese Kommunikation umso engagierter sind, ihre Kinder in der Schule zu unterstützen. Auch helfen sich die Kinder zunehmend gegenseitig beim Lernen, was sich positiv auf die Noten wie überhaupt auf das soziale Miteinander auswirkt.
 
Tutoren:
Einige Kinder haben nach wie vor größere Lernschwierigkeiten, sodass wir in Absprache mit den Lehrern und Wondale planen, leistungsstärkeren Schülern ein kleines Taschengeld zu zahlen, damit sie ihre Mitschüler als Tutoren unterstützen können und dafür belohnt werden. Momentan geht dies leider noch nicht, weil unsere Einnahmen dafür nicht hoch genug sind – es wäre toll, wenn dies in der Zukunft dank Eurer Hilfe ermöglicht würde!

 

Sommerfest:
Nach dem großen Erfolg unseres Sommerfestes letztes Jahr soll es auch dieses Jahr wieder eines geben! Es wird im Juli stattfinden, den genauen Termin teilen wir Euch mit, sobald er feststeht. Es wäre grandios, wenn wieder so viele aktive Helfer vor Ort wären oder schon vorher mithelfen!

 

Unsere Kinder stellen sich vor:
In dieser Rubrik werden wir in jedem Newsletter Impressionen der Kinder zeigen und Euch so die Möglichkeit geben, sie und ihr Leben trotz der geographischen Distanz besser kennenzulernen. Geplant ist, einen kleinen Fragebogen anzufertigen, vielleicht haben sie aber auch Lust, mit Wondales Kamera Fotos ihrer Welt und der für sie wichtigen Dinge des Alltags zu machen, Bilder zu malen – wir werden sehen! 
 
Nächstes Vereinstreffen:
Unser nächstes Vereinstreffen ist am Dienstag, 3. Mai 2016, wie immer in der Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7 um 19.30 Uhr. Wir wollen u.a. die Aufgabenverteilung innerhalb des Vereins weiter strukturieren und Ressorts bilden, denen nach Möglichkeit jeweils eine verantwortliche/koordinierende Person vorsteht. Vor allem aber muss unser Sommerfest geplant werden!!!
Wir freuen uns über alle, die kommen, mitarbeiten, mitdiskutieren und neue Ideen einbringen!
 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Lalibela - Bildung ermöglichen e.V.